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„Die neue Hasselblad H6D wird meine Arbeitsweise für alle Zeit revolutionieren“

Der führende Werbefotograf und Ausbilder Karl Taylor erklärt, warum die extrem hohen Tethering-Datenübertragungsraten und die Benutzerschnittstelle auf dem riesigen 3-Zoll-Touchscreen der neuen Hasselblad H6D seine Tätigkeit im Studio revolutionieren werden.

Nur wenige Fotografen weltweit hatten die Chance, die neue und innig erwartete Hasselblad H6D vor ihrer offiziellen Einführung in der Hand zu halten. Karl Taylor freute sich schon lange im Vorfeld der Testsession im Studio darauf, die Kamera – das große Schwestermodell der grunderneuerten H6D-50c – auf Herz und Nieren prüfen zu dürfen.

Photo by Karl Taylor on his H6D-50c

Danach war für ihn nichts mehr wie zuvor. Besonders die Vielzahl an Funktionen, mit dem das neue Flagship-Modell ausgestattet ist, hat es ihm angetan.

„Als ich die Kamera das erste Mal sah, erinnerte sie mich sehr stark an die H5D“, so Karl Taylor. „Das sprach mich direkt an, denn Ergonomie und Bedienung der H5D sind in meinen Augen geradezu perfekt. Erst danach fielen mir einige offensichtliche Änderungen auf, wie z.B. das rückseitige 3-Zoll-Touchscreen mit silberfarbener Leiste sowie der geneigtere Blickwinkel. Der orangefarbene Auslöser stach mir förmlich ins Auge und schockte mich zugegebenermaßen im ersten Moment. Doch als ich mich mit der Kamera besser vertraut gemacht hatte, fand ich an diesem leuchtenden Hingucker sowie den klarer gestalteten Ziffern, Buchstaben und dem Stil sehr großen Gefallen.“

Photo by Karl Taylor on his H6D-50c

Das Arbeiten im Studio ermöglichte Karl Taylor ein Tethering. Zudem konnte er einige der beeindruckendsten neuen Funktionen testen. „Für mich zählen der neue USB 3.0-Anschluss vom Typ C und die große Touchscreen-Benutzerschnittstelle zu den nützlichsten Kamerafunktionen“, so Karl Taylor. „Normalerweise ziehe ich Tethering-Aufnahmen vor, um alle Bilder bis ins kleinste Detail auf einem großen Bildschirm betrachten zu können. Jetzt ist dies direkt an der Kamera möglich. Einfacher gestalten sich in meinen Augen auch die Kameraeinstellungen. Alles ist gut zu erkennen, befindet sich auf Augenhöhe und ein Blick auf das LCD-Display von oben erübrigt sich.“

„Mithilfe des Touchscreens lassen sich Blende, Verschlusszeit oder Weißabgleich einfach einstellen. Alles sehr geschmeidig und komfortabel, vom Touch-Gefühl fast wie bei meinem iPhone-Display.“

„Besonders gefiel es mir auch, mit USB 3.0 zu arbeiten. Dieser Anschluss ist mehr als fünfmal so schnell wie der Firewire-Anschluss an meiner H5D-50. Dies wäre für mich der ausschlaggebende Punkt, zu einer H6D zu wechseln. Das ist um so wichtiger, wenn wir die Dateigröße bedenken, die der neue 100-MP-Sensor erzeugt. Doch nicht nur mit der Schnelligkeit des USB 3.0-Standards weiß die Kamera zu punkten. Der Anschluss ist überdies solider und robuster, was ein großes Plus für meine Art von Hochgeschwindigkeits-Blitzaufnahmen ist.“

Photo by Karl Taylor on his H6D-50c

Karl Taylor durfte die H6D zwei Tage lang nutzen. Diese Zeit reichte aus, um ihn restlos zu überzeugen. Er erwägt jetzt einen so schnellen Wechsel wie möglich. „Mir gefällt einfach alles an der Kamera“, erklärt er. „Angefangen von der Videofunktion bis zur höheren Sensorgröße, die jetzt dem 645-Filmformat entspricht. Die schnellere Blitzsynchronisationszeit von 1/2000 s hilft mir dabei, außerhalb des Studios den gewünschten Look zu erzielen, wenn ich das Umgebungslicht unterdrücke. Die 16-Bit-Aufnahmen mit einem Dynamikumfang von 15 Blendenstufen bedeuten ein höheres Datenvolumen in der RAW-Datei. Das ist einfach erstklassig. Kurz und gut bietet diese Kamera im Vergleich zu allen anderen heutigen Modellen ein maximales Qualitäts-Output. Mir juckt es förmlich in den Fingern, eine ganz eigene H6D in den Händen zu halten. Sie wird meine Arbeitsweise von Grund auf revolutionieren.”

Watch Karl in action

 

www.karltaylor.co.uk

Kameramodell
Belichtungszeit
Blende
ISO
Belichtungsmodus
Automatische Belichtung Manuelle Belichtung Automatische Belichtungsreihe
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